Langenfeld

Dass Langenfeld Rhld. sich heute zu einem wirtschaftlichen Mittelzentrum mit rund 59.000 Einwohnern entwickeln konnte, resultiert aus einer zukunftsorientierten städtischen Wirtschaftsförderung und auch aus der günstigen Erreichbarkeit über sechs Autobahnanschlüsse sowie der Anbindung an die S-Bahn Köln-Düsseldorf-Essen.

Galt Langenfeld über viele Jahrzehnte als ein prosperierender Wirtschaftsstandort mit vorwiegend produzierendem und verarbeitendem Gewerbe (Maschinen- und Anlagenbau, Schuhfabrikation), so ist in den letzten Jahren ein spürbarer Wandel in Richtung eines Dienstleistungs-, Kommunikations- und Technologiestandortes zu vermerken.

Es war und ist Anliegen, den vorhandenen Wohn- und Freizeitwert der Stadt Langenfeld noch zu steigern. Die Wohnqualität der in den letzten Jahren zahlreich entstandenen neuen Wohngebiete zeichnet sich durch eine ansprechende Architektur und maßvolle Dichte aus. Die Wohnungsbauflächenpolitik bietet sowohl für den Mietwohnungsbau als auch für die Eigentumsbildung ein breites Angebotsspektrum. Das Preis-Leistungs-Verhältnis in Sachen Eigenheim stimmt im Vergleich zu den umliegenden Großstädten.

Stadtgeschichte

In Langenfeld - da geht die Post ab, da ist der Löwe los!:

Der flotte Werbespruch nimmt Bezug auf Langenfelds Stadtwappen - der Bergische Löwe steht für die Grafschaft Berg und das Posthorn verweist auf die lange postalische Tradition der Stadt. Zurück verfolgen lässt sich die Chronik der Stadt bis in die Jahre um 1100. Der Turm der Kirche St. Martin, um 1150 erbaut, ist das älteste Bauwerk.

Die Stadt Langenfeld ist aus den beiden bergischen Kirchspielen Richrath und Reusrath entstanden, wobei der Stadtteil Richrath auf eine wesentlich ältere Geschichte verweisen kann.

Urkundlich erwähnt wird das damalige Richrath erstmals zwischen 1090 und 1120. Reusrath findet sich in einer Urkunde der Abteil Altenberg aus dem Jahre 1281.

Der Köln-Arnheimer-Chaussee (heute B 8) und der Verbindung zwischen dem Hitdorfer Rheinhafen (Leverkusen) und dem Bergischen Land folgten einst Postreiter und Postwagen. Die erste Poststation in der Stadtgeschichte wurde 1774 als Kayserliche Reichs-Posthalterey der Fürsten von Thurn und Taxis eingerichtet. In ihrer Blütezeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts verfügte die Poststation über 90 Pferde, doch die seit 1845 verkehrende Köln-Mindener-Eisenbahn war der stärkere Konkurrent.

In der Franzosen-Zeit ab 1808 gab die Mairie (Bürgermeisterei) Richrath, bestehend aus den Spezialgemeinden Richrath und Reusrath. Im Jahr 1910 wurden die beiden Spezialgemeinden zu einer Gemeinde Richrath-Reusrath vereinigt. Seit dem Jahr 1936 heißt die amtliche Bezeichnung Langenfeld Rhld.. Im Jahr 1939 wurde das Wappen verliehen und im Jahr 1948 die Bezeichnung Stadt. Die Stadt Langenfeld Rhld. feierte 1998 ihr 50-jähriges Stadterhebungs-Jubiläum.

Quelle: www.langenfeld.de